Rathaus
Zusammen mit dem Kieler Rathaus ließ die Stadt den Rathausturm nach den Entwürfen des Karlsruher Architekten Hermann Billing in den Jahren 1907 bis 1911 am Rathausplatz erbauen. Der Turm ist − vergleichbar einem Campanile − dem Markusturm der Lagunenstadt Venedig entsprechend gestaltet. Der 106 m hohe Kieler Turm überragt den Markusturm allerdings um 7,4 m. In 67 m Höhe befindet sich eine Aussichtsplattform.

Gestalterische Entsprechungen gibt es auch zum Turm der St.-Georgs-Kathedrale in der kleinen slowenischen Küstenstadt Piran. Dessen Entwurf wurde ebenfalls durch den Markusturm geprägt. Auffallend ist die ähnliche Positionierung der Turmuhren des Kieler Rathausturms und der des Kirchturms in Piran.

Stadttheater/Opernhaus
Nach einem 1898 ausgeschriebenen Architektenwettbewerb beauftragte der Kieler Magistrat den Berliner Architekten Heinrich Seeling 1902 mit dem Bau des Stadttheaters, einer Spielstätte für das Schauspiel und das Musiktheater. Die Durchführung des Backsteinbaus mit reicher Gliederung aus Sandstein und üppig modellierter Dachzone dauerte von 1905 bis 1907.[1] Am 1. Oktober 1907 konnte das Theaters am damaligen Neumarkt mit dem Vorspiel zum Parsifal, dem Prolog Der Kunst ein Haus und der Aufführung des Fidelio eingeweiht werden.

Während des Zweiten Weltkriegs zerstörten alliierte Luftangriffe am 13. Dezember 1943, 22. Mai 1944 und 24. Juli 1944 das Stadttheater schwer. Im Zuge der Zerstörung ging die innere Einrichtung im Jugendstil verloren. Der Wiederaufbau − unter Beibehaltung der Umfassungsmauern − erfolgte von 1950 bis 1953 unter der Leitung von Heinrich Hansen und Guido Widmann. Dabei wurden die Dachformen vereinfacht das kubische Bühnenhaus neu gestaltet. Für die Innenausstattung zeichnete Werner Kallmorgen verantwortlich. Die Wiedereröffnung des Stadttheaters fand am 21. Juni 1953 anlässlich der Kieler Woche wiederum mit Fidelio statt. In der Zeit nach der Zerstörung bis zur Wiedereröffnung residierte das Stadttheater in einer Spielstätte an der Holtenauer Straße 103.

1972 begann der Umbau der zum Kleinen Kiel gerichteten Treppenanlage. Im selben Jahr wurde auch der Grundstein zur Errichtung des Betriebsgebäudes an der Ecke Rathausstraße/Fleethörn gelegt. Der vollständig schwarz verglaste Bau nach einem Entwurf von Werner Kallmorgen wirkt ohne erkennbaren Bezug zur Architektur des ursprünglichen Ensembles.

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