Im Jahre 1889 übernahm der Fuhrwerksbesitzer Ferdinand Jansen im Auftrage der damaligen Kaiserlichen Oberpostdirektion die vertragliche Versorgung der Postfuhrgeschäfte der Station Kiel. Die Posthalterei bestand aus sechs Pferden und vier Postillionen, Unterkünften und Stallungen befanden sich im Eckhaus Schülperbaum/Walkerdamm. Mit dem rasanten Wachstum Kiels als Stadt der Marine und der Werften erhöhte sich der Postverkehr und damit auch der Bestand an Pferden und Postillionen. Um größere Unterkunftsräume zu schaffen, erwarb Ferdinand Jansen 1904 das Grundstück Sophienblatt 48a, auf dem ein Wohngebäude, Stallungen für 50 Pferde und drei Wagenhallen gebaut wurden. Das Gebäude befindet sich heute gegenüber dem Parkplatz am Bahnhof. Das nach verschiedenen späteren Veränderungen 1957 umgebaute Stallgebäude dient heute Werkstätten und Lagerräumen. An der Durchfahrt zum Hof ist aber noch der Pferdekopf über dem Posthorn zu bewundern, der auf die ursprüngliche Funktion des Hauses hinweist.

 

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